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Unsere Tipps für dich

Das Gute zu leben heißt auch verantwortungsvoll zu leben: Jeder kann etwas tun und seinen Teil dazu beitragen, die Verschwendung von Lebensmitteln zu vermeiden. Dazu haben wir dir ein paar wertvolle, leicht umsetzbare Tipps zusammengestellt, die dir dabei helfen sollen.

Gut geplant ist halb gewonnen
Schaue vor deinem Einkauf im Kühlschrank und Vorratsschrank nach. Mache einen Check, welche Lebensmittel bald verbraucht werden müssen und welche Gerichte sich daraus zaubern lassen. Versuche nur so viel einzukaufen, wie du wirklich brauchst. Lass dich nicht von Angeboten verlocken, die du nicht benötigst – vor allem keine schnell verderblichen. Eine Einkaufsliste kann hier wahre Wunder wirken.

Cool gemacht
Durch eine optimale Lagerung kannst du die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern. Der Kühlschrank sollte ganz unten eine Temperatur von 4 °C haben. Ein in deinem Kühlschrank platziertes Kühlschranktermometer zeigt dir, wie kalt es ist. Bewahre Reste stets gut verschlossen in geeigneten Gefäßen auf und platziere sie so im Kühlschrank, dass du sie immer im Blick hast.

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Abfall bei Obst und Gemüse
Der Fachbegriff dafür ist Rüstabfall und bezeichnet alles, was du vor der Zubereitung entfernst bzw. wegschneidest. Wir empfehlen dir, wirklich nur das Nötigste zu entfernen. Ein guter Sparschäler kann dabei sehr hilfreich sein. Oft lässt sich bei Gemüse mehr verwenden, als man denkt. Dicke Brokkoli-Stiele kannst du z. B. schälen und einfach mitgenießen. Ach ja, Rüstabfälle gehören nicht in den Rest- sondern in den Biomüll, damit sie später zu wertvollem Kompost werden können.

Die Augen waren größer als der Magen
Du hast deinen Hunger überschätzt und es sind Reste vorhanden? Kein Problem, wenn du sie einfach bald aufbrauchst oder portionsweise einfrierst. Mit übrig gebliebenen Zutaten kannst du kreative Gerichte kochen. Viele verschiedene Rezeptideen findest du im Netz unter dem Suchbegriff «Resteverwertung».

Die Sache mit der Haltbarkeit
«Zu verbrauchen bis» und «Mindestens haltbar bis» bedeuten nicht dasselbe: Wenn das Datum von «zu verbrauchen bis» überschritten wurde, sollte das Lebensmittel nicht mehr konsumiert werden. Ansonsten gilt: Vertraue auf deine Sinne und mache eine sensorische Prüfung, ob das Lebensmittel noch genießbar ist.

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Restlos Leckeres mit Schweizer Käse

Das kennen wir wahrscheinlich alle: Hier ein kleiner Rest Appenzeller®, da noch ein etwas größeres Stück Schweizer Emmentaler AOP. Beides nicht mehr superfrisch, aber noch genießbar. Was also tun? Käse eignet sich hervorragend, um Gerichte aufzupeppen und in ein neues Menü zu verwandeln. Du kannst kleine Reste zusammen mit frisch geriebenem Schweizer Käse z. B. für Quiches, Gratins oder Pastagerichte verwenden oder auch für Käsefondue. Eine Frittata oder einen bunten mit Salat verfeinern oder ganz einfach ein Brot mit Käse überbacken.

Ein weiterer Koch-Tipp vom Verein foodwaste: Aus alt mach neu! Aus hartem Brot kann du z. B. eine Brotlasagne keieren. Auch bei diesem Rezept ist der Käse eine sehr wichtige Zutat.