#1 Das Schweizer Nationalgericht geht immer

Besonders für den Gastgeber ist der Klassiker Fondue eine feine Sache: Den Käse kannst du dir direkt an der Käsetheke reiben lassen. Das spart dir Arbeit. Beliebt ist eine Mischung aus Le Gruyère AOP und Vacherin Fribourgeois AOP – das sogenannte "Moitié-Moitié".

Wenn du das Schweizer Käsefondue in der Küche vorbereitet hast, kümmern sich deine Gäste selbst um den Rest. Ein DIY-Dinner sozusagen. Du musst nicht mit vielen Pfannen und Töpfen in der Küche jonglieren. Du bist nicht gestresst und deine Nerven werden geschont. Und vor allem: Es bleibt mehr Zeit für gute Gespräche & Geschichten.

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#2 Käse – der Klassiker der Klassiker.

Am Anfang war das Wort? Aber vorher war noch Käse: Denn der Begriff "Fondue" leitet sich vom französischen "fondre" ab und bedeutet übersetzt "schmelzen" oder "zergehen lassen" – naheliegend von Käse.

Wer außer uns liebt noch geschmolzenen Käse? Hände hoch!

#3 Ein Topf namens Caquelon.

Als Gefäß für ein Fondue wird traditionell ein sogenanntes Caquelon empfohlen. Dieser hat einen Griff und besteht meist aus Stein, Keramik oder Porzellan.

Das Material soll die Hitze nicht zu schnell leiten, damit der Käse langsam schmelzen kann. Und gut sieht es dabei auch noch aus.

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#4 Was du sonst noch brauchst.

Neben dem Fonduetopf gehören schmale lange Gabeln zur Grundausstattung. Damit werden die Brotwürfel aufgespießt. Jetzt brauchst du nur noch ein Rechaud. Das ist eine Hitzequelle, meist mit Brennpaste gefüllt, um die Temperatur des duftenden Käsefondues konstant zu halten. 

Neben Pfeffer, Muskatnuss und Knoblauch wird das Käsefondue noch mit Wein oder Apfelsaft sowie nach Belieben mit Kirschwasser verfeinert. Je nach Geschmack tunkst du außer Brot noch Kartoffeln, Obst oder Gemüse in die leckere Käsemischung. So schmeckt das Gute leben. Dazu ein paar gute Geschichten und Gespräche - mehr brauchst du nicht, um aus einem Zusammenkommen, einen legendären, gemütlichen, unvergesslichen Abend zu machen.